Dirty deeds done dirt cheap

Eine Platte, die auch nach über 20 Jahren bei mir zwiespältige Gefühle hinterlässt. Einerseits Klassiker wie der für AC/DC-Verhältnisse geradezu düstere Titelsong oder der ultimative Bon Scott-Song schlechthin („RIDE ON“), andererseits eher durchschnittliches wie „THERE'S GONNA BE SOME ROCKIN“ oder „BIG BALLS“. Sicher ist: „DIRTY DEEDS“ stellt das wohl außergewöhnlichste Album der Bandgeschichte dar - irgendwo angesiedelt zwischen Party-Rock, Blues und Rock'n'Roll.

Und was meint schon „durchschnittlich“, wenn man von AC/DC spricht? Ach, was soll's: Auch DIRTY DEEDS ist ein klasse Album (und so mancher NU METAL-Poser würde einen Dauerständer kriegen, wenn er nur einen Song von dieser Qualität schreiben könnte), geht aber ein paar Meter hinter den anderen Alben der Bon Scott-Ära über die Ziellinie. Vielleicht nicht der ideale Einstieg für AC/DC-Newbies!

Tracklist: (auf der CD-Version)

  1. Dirty deeds done dirt cheap
  2. Love at first feel
  3. Big balls
  4. Rocker
  5. Problem child
  6. There's gonna be some rockin'
  7. Ain't no fun (waiting round to be a millionaire)
  8. Ride on
  9. Squealer