Eine Platte, die auch nach über 20 Jahren bei mir zwiespältige Gefühle hinterlässt. Einerseits Klassiker wie der für AC/DC-Verhältnisse geradezu düstere Titelsong oder der ultimative Bon Scott-Song schlechthin („RIDE ON“), andererseits eher durchschnittliches wie „THERE'S GONNA BE SOME ROCKIN“ oder „BIG BALLS“. Sicher ist: „DIRTY DEEDS“ stellt das wohl außergewöhnlichste Album der Bandgeschichte dar - irgendwo angesiedelt zwischen Party-Rock, Blues und Rock'n'Roll.
Und was meint schon „durchschnittlich“, wenn man von AC/DC spricht? Ach, was soll's: Auch DIRTY DEEDS ist ein klasse Album (und so mancher NU METAL-Poser würde einen Dauerständer kriegen, wenn er nur einen Song von dieser Qualität schreiben könnte), geht aber ein paar Meter hinter den anderen Alben der Bon Scott-Ära über die Ziellinie. Vielleicht nicht der ideale Einstieg für AC/DC-Newbies!