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Ruff Stuff - Koppelweide, Wiehl

Nach über einem Jahr Abstinenz ließ der Terminplan wieder etwas AC/DC zu. Heute im Programm: Ruff Stuff, die AC/DC ALL-GIRL Band. Auch wenn der Besuch bei Ruff Stuff der erste war - völlig fremd kam ich mir nicht vor, denn Leadgitarristin Alex Gokus hatte schonmal mit ihrer alten Band als Vorgruppe von RIFF/RAFF gespielt und die Ersatzgitarristen in der Rhythmusfraktion war Connie Kohlhöfer von B9 to Hell, die schließlich schon 2x unser SQUEALER.net Treffen musikalisch einrahmten.

So fühlten wir uns beim Koppelweide OpenAir in Wiehl auch direkt heimisch und konnten uns von den musikalischen Fähigkeiten der Band überraschen lassen.

Los gings mit den Bon Scott Klassikern Hell ain‘t a bad place to be und natürlich - Girls got Rhythm - der Song, der bei keiner weiblichen Coverband fehlen darf sowie Walk all over you und Live Wire.

Back in Black stellte dann einen Ausflug in das Brian Johnson Repertoire dar, bevor man mit If you want Blood, Touch too much, TNT und Sin City wieder ein paar ältere Gassenhauer aus der Schublade kramte.

Mit Shoot to thrill und You shook me all night long gab es dann nochmals zwei Titel aus der gesanglich schwierigen Johnson-Ära, bevor dann nach Dirty Deeds, Whole lotta Rosie und dem Bad Boy Boogie das Konzert schon fast wieder zu Ende war.

Den vorläufigen Schlußpunkt setzte Let there be Rock, doch in der Zugabe mit Thunderstruck und Highway to hell durften sogar die Pogokinder noch einmal ran und sich blaue Flecken holen.

Insgesamt vermittelten Ruff Stuff in ihrem letzten Konzert vor der Babypause von Sängerin Bettina Kroh enorm viel Spielfreude, Gitarristin Alex Gokus ließ die alten, eher mäßigen, Erinnerungen an sie mit dem heutigen Auftritt völlig in Vergessenheit geraten und die Rhythmusfraktion sorgte für den richtigen Wumms im Hintergrund für die Stimme von Bettina.



Fragt sich nur, warum ich die ganze Zeit glaube, daß Bassistin Juliane Ehl die heimliche Zwillingsschwester von Shakras Thom Blunier ist? :-D (Siehe Bild)

PS: Beim Fussball hätte die Band wohl mit Trauerflor gespielt, denn vor nicht einmal 2 Wochen verstarb die etamäßige Rhythmusgitarristin Tamara Klein nach langer schwerer Krankheit. Der Gig auf der Koppelweide stand im Gedenken an Tamara.
† Rock in Peace †

Setlist

  1. Hell ain‘t a bad place to be
  2. Girls got Rhythm
  3. Walk all over you
  4. Live wire
  5. Back in black
  6. If you want blood
  7. Touch too much
  8. TNT
  9. Sin City
  10. Shoot to thrill
  11. You shook me all night long
  12. Dirty deeds done dirt cheap
  13. Whole lotta Rosie
  14. Bad Boy Boogie
  15. Let there be Rock

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  1. Thunderstruck
  2. Highway to hell

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